Zum Inhalt springen
Blog

Workflow: Was steckt dahinter – und warum lohnt sich Automatisierung für KMU?

Von Christian Hoffmann 5 min Lesezeit

Ein Workflow ist eine definierte Abfolge von Aufgaben, Entscheidungen und Informationen, die nötig sind, um ein Ziel zu erreichen. Wer ihn kennt, kann ihn verbessern.

Ein Workflow ist eine definierte Abfolge von Aufgaben, Entscheidungen und Informationen, die nötig sind, um ein Ziel zu erreichen. Ob eine Rechnung freigegeben, eine Bestellung verarbeitet oder eine Servicemeldung bearbeitet wird – hinter jedem dieser Vorgänge steckt ein Workflow. Wer ihn kennt, kann ihn verbessern.

Was ist ein Workflow genau?

Der Begriff «Workflow» beschreibt den strukturierten Ablauf eines Geschäftsprozesses von Anfang bis Ende. Er legt fest:

  • wer eine Aufgabe erledigt,
  • wann sie ausgelöst wird,
  • welche Informationen dabei fliessen,
  • was als nächstes passiert – abhängig vom Ergebnis.

Ein einfaches Beispiel: Eine Mitarbeiterin erfasst eine Eingangsrechnung. Der Workflow leitet sie automatisch an die zuständige Führungskraft zur Freigabe weiter, informiert die Buchhaltung nach der Genehmigung und archiviert das Dokument. Kein manuelles Weiterleiten, kein Vergessen, kein Zettel auf dem Schreibtisch.

Warum scheitern viele Workflows in der Praxis?

In vielen KMU laufen Workflows informell ab – per E-Mail, Telefon oder mündlicher Absprache. Das funktioniert, solange das Team klein ist und alle Beteiligten verfügbar sind. Sobald das Unternehmen wächst, entstehen typische Probleme:

  • Aufgaben verschwinden im E-Mail-Postfach
  • Zuständigkeiten sind unklar
  • Statusfragen nehmen mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Arbeit
  • Fehler wiederholen sich, weil niemand aus ihnen systematisch lernt
  • Vertretungsregeln fehlen – fällt jemand aus, stockt der gesamte Prozess

Das Resultat: verschwendete Zeit, frustrierte Mitarbeitende und unzufriedene Kunden. Dabei liegt die Lösung selten in mehr Personal, sondern in besseren Abläufen.

Welche Vorteile bringt ein strukturierter Workflow?

Ein klar definierter und – wo sinnvoll – automatisierter Workflow schafft messbare Verbesserungen im Alltag:

Transparenz: Alle Beteiligten sehen jederzeit, wo ein Vorgang steht. Niemand muss nachfragen.

Geschwindigkeit: Aufgaben werden automatisch ausgelöst und weitergeleitet. Wartezeiten sinken.

Verlässlichkeit: Kein Schritt wird vergessen. Fristen und SLAs lassen sich überwachen und einhalten.

Nachvollziehbarkeit: Jeder Vorgang ist dokumentiert. Das ist besonders bei Freigaben, Beschwerden oder Qualitätsprozessen wichtig.

Skalierbarkeit: Ein gut aufgebauter Workflow funktioniert mit fünf Mitarbeitenden genauso wie mit fünfzig.

Welche Workflows lohnt es sich zu automatisieren?

Nicht jeder Prozess muss sofort digitalisiert werden. Gute Kandidaten für Workflow-Automatisierung erkennst du an folgenden Merkmalen:

  • Der Prozess wiederholt sich regelmässig
  • Mehrere Personen oder Abteilungen sind beteiligt
  • Es gibt klare Regeln, wann etwas passiert (Wenn–Dann-Logik)
  • Fehler oder Verzögerungen haben direkte Konsequenzen

Typische Beispiele in KMU:

BereichBeispiel-Workflow
FinanzenRechnungsfreigabe mit mehrstufiger Genehmigung
LagerWareneingang per Scanner erfassen und buchen
ServiceServicemeldungen priorisieren und SLA überwachen
QualitätBeschwerden erfassen, zuweisen und auflösen
HREintrittsprozess für neue Mitarbeitende

Wie setzt du einen Workflow in deinem Unternehmen um?

Der Einstieg muss nicht kompliziert sein. Ein pragmatisches Vorgehen in drei Schritten:

  1. Prozess dokumentieren: Schreib auf, wie ein Ablauf heute tatsächlich funktioniert – nicht wie er sollte, sondern wie er wirklich ist. Befrage die beteiligten Personen.
  2. Schwachstellen identifizieren: Wo entstehen Wartezeiten? Wo gehen Informationen verloren? Wo gibt es Unklarheiten über Zuständigkeiten?
  3. Schrittweise digitalisieren: Starte mit einem einzigen Prozess, der klar abgegrenzt ist und viel Handarbeit verursacht. Sammel Erfahrung, bevor du weitere Workflows angehst.

Moderne Low-Code-Plattformen ermöglichen es, solche Workflows ohne Programmierkenntnisse per Drag-and-Drop zu konfigurieren – angepasst auf die eigenen Prozesse, nicht auf eine generische Vorlage.

Workflows mit gooflow® auf eure Prozesse konfigurieren

gooflow ist die Schweizer Workflow- und Low-Code-Plattform für KMU. Statt starrer Standardlösungen konfigurieren wir gemeinsam mit euch Workflows, die exakt auf eure Abläufe zugeschnitten sind – ob Rechnungsfreigaben, Lagerverwaltung mit professioneller Scanner-Hardware, Service-Management mit SLA-Überwachung oder Beschwerdemanagement.

gooflow wird Swiss Hosted betrieben, lässt sich an bestehende ERP-Systeme anbinden und kommt mit persönlicher Integrationsbegleitung – damit ihr nicht allein gelassen werdet.

Neugierig, welche eurer Workflows sich lohnen zu automatisieren? Sprich uns an – die erste Beratung ist kostenlos.

Bereit, deine Prozesse zu automatisieren?

Vereinbare eine kostenlose 30-Minuten-Präsentation und entdecke, welche Workflows in deinem Unternehmen das grösste Potenzial haben.